24 Sep Brasilien: Rousseff unter Beschuss
Rousseffs Schwäche ist eng verbunden mit der Identitätskrise ihrer Partei. Daher sehen auch linke, dem PT eher wohlgesinnte Beobachter die Partei derzeit in der schwersten Krise ihrer 35jährigen Geschichte.
Rousseffs Schwäche ist eng verbunden mit der Identitätskrise ihrer Partei. Daher sehen auch linke, dem PT eher wohlgesinnte Beobachter die Partei derzeit in der schwersten Krise ihrer 35jährigen Geschichte.
Germán Pinazo: "Wenn Scioli an die Regierungsmacht kommt, ist zu erwarten, dass er die interessantesten Punkte des Kirchnerismus vernachlässigen wird - die Fähigkeit, kämpferische Maßnahmen zu ergreifen und nicht dem Druck der Wirtschafts- und Finanzmacht nachzugeben"
Unter dem Motto „Wir können auch anders” findet in Berlin ein internationaler Kongress zur Solidarischen Ökonomie statt, die „Solikon 2015“. Am 11.9. nimmt Paul Singer an zwei Podiumsdikussionen teil. Die RLS hat ihn in São Paulo interviewt.
Klimawandel ist zu einer großen Erzählung des 21. Jahrhunderts geworden. Es ist nicht nur eine Frage von Wissenschaft und Wahrscheinlichkeit, sondern eine von Gerechtigkeit und Politik.
Um Demokratie und soziale Rechte geht es bei den derzeitigen Versuchen, neue Wirtschaftsräume in verschiedenen Teilen der Welt zu etablieren, am allerwenigsten. Geopolitische Aspekte dagegen spielen eine große Rolle.
Vor 75 Jahren wurde Leo Trotzki ermordet - einer der brillantesten marxistischen Köpfe des 20. Jahrhunderts. Die Fruchtbarmachung dieses Erbes sollte man nicht den Trotzkisten überlassen. Sie sollte Aufgabe der gesamten Linken sein.
Thomas Bauer, gebürtiger Vorarlberger, lebt und arbeitet seit bald 20 Jahren im Nordosten Brasiliens. Der moralische Scherbenhaufen, vor dem die einstige linke Hoffnungspartei PT nunmehr steht, hat viel mit der Politik des Langzeitpräsidenten Lula zu tun, erklärt er im Interview.
Trotz Warnungen der Agentur für Krebsforschung der WHO soll Glyphosat in Brasilien weiter eingesetzt werden. Andernfalls drohten ernste Schäden für das Agrobusiness, so ein BASF-Manager.
Alle 27 Stunden stirbt ein Mensch in Brasilien aufgrund von Homo- oder Transphobie. Evangelikale Kirchen und reaktionäre Politiker*innen schüren Hass und provozieren Gewalt gegen LGBT.
Auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung war Dario Bossi im Mai in Deutschland. Der Priester arbeitet für die Menschenrechtsorganisation Justiça nos Trilhos (Gerechtigkeit entlang der Schienen) und lebt seit acht Jahren in Piquiá de Baixo, im Bundesstaat Maranhão. Für die BrasilienNachrichten führte Lisa Carstensen nachfolgendes Interview mit