Internationalismus

Als internationalistische Organisation halten wir es fur eine unserer Aufgaben, aus anti- und dekolonialer Perspektive zu den aktuellen Diskursen, die über den Cono Sur hinausgehen, beizutragen. Die tatsächliche Souveränität Lateinamerikas setzt Augenhöhe mit den imperialen Akteur*innen und die Emanizipierung von der Unterwerfung unter das internationale Kapital voraus, die beispielsweise in den so genannten Freihandelsabkommen zum Ausdruck kommt.

Ebenso geht es darum, die Geschichte der vielfältigen antikolonialen Widerstände durch die indigenen und afroamerikanischen Völker, sowie durch demokratische, sozialistische und anarchistische Organisationen wiederzuerlangen. Das Stiftungsnetzwerk mit seinen 25 internationalen Büros kann dabei ein wirksames Instrument sein, um den solidarischen Austausch voranzubringen und zum notwendigen Wandel in der Welt beizutragen.

WSF 2018

Das Weltsozialforum ist und bleibt die einzige Internationale der Ausgebeuteten, der Geknechteten und Elenden. Die einzige Arena für links-globalen Austausch von Erfahrungen, Ideen und Zukunftsplänen ihrer engsten Verbündeten in sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Politik

Lorenz Gösta Beutin

»Wir sind alle Marielle Franco«

Für viele Brasilianer*innen steht der Mord an Franco sinnbildlich für die strukturelle Gewalt gegen die arme, schwarze Bevölkerung in Brasilien. Dass eine bekannte Politikerin auf offener Straße ermordet wird, ist aber selbst für Rio de Janeiro neu

Niklas Franzen

Auf dem Weltsozialforum

Der Kampf gegen Rassismus ist in diesem Jahr ein zentrales Thema, und afrobrasilianische Organisationen drücken dem Gipfel ihren Stempel auf

Niklas Franzen

Soziale Bewegungen gegen die WTO

Argentiniens Präsident Macri propagiert Freihandel - mit Abbau von Arbeiterrechten, Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Vereinfachen von Entlassungen und Lohnstopps

Jürgen Vogt

17 Jahre Weltsozialforum

Vom 13. bis 17. März 2018 soll von Salvador da Bahia aus die Botschaft um die Welt gehen: „Widerstand heißt krea­ti­ve Transformation“

Gerhard Dilger

Die Russische Revolution und Lateinamerikas Linke

In den ersten Nachrichten über die russischen Sowjets fanden insbesondere die Anarchisten und Anarchosyndikalisten in mehreren lateinamerikanischen Ländern eine Bestätigung ihrer eigenen Doktrin

Klaus Meschkat
Rosa Luxemburg Stiftung